Die Geschichte von Hondingen

764 und 817 n. Chr. wurde Hondingen unter dem Namen “Huntingun” erstmals erwähnt. Der Name wechselte mit der Zeit dann über “Heindingen, Haindingen, Handingen” letztendlich zu “Hondingen”. Richtig durchgesetzt hat sich dieser Name aber erst im 17. Jahrhundert.

Die ersten nachgewiesenen Bewohner waren Kelten vom Siedlungsgebiet Neudingen, die nach Hondingen wohl durch ihre Jagdstreifzüge gelangten.

Viehzucht und Ackerbau waren jahrhundertelang die Haupteinnahmequelle der Bewohner Hondingens. Durch die Industrialisierung betrieben viele die Landwirtschaft nur noch im Nebenerwerb. Haupterwerb wurden die Industrie- und Handwerksberufe. Heute gibt es aber immerhin noch 4 Vollerwerbsbauern in Hondingen. Die Gemarkung des Dorfes beträgt 1022 ha, die Einwohnerzahl derzeit ca 600. Es liegt am Längewald und dem Wald am Stober, welche zu Wanderungen geradezu einladen. Hondingen verspricht eine dörfliche Ruhe und ist umgeben von Wiesen und Feldern, die die natürliche Grenze der Gemarkung Hondingen bilden. Hondingen ist nur 6 Kilometer von Blumberg entfernt und gut mit dem Fahrrad erreichbar, was im Frühjahr, Sommer und Herbst von vielen Radfahrern bei Radtouren gern genutzt wird.